04.02.2021

12.01.2021: Interpellation Walter Hegner – Projekt Haus der Chöre – Haus Arcas

An der Sitzung vom 07. März 2019 hat der Gemeinderat der Sanierung der Liegenschaft Arcas 1 im Umfang von Fr. 2,5 Mio. zugestimmt. Ebenfalls wurde entschieden, dass das umgebaute Gebäude einer öffentlichen und/oder privaten Nutzung zuzuführen ist.
Im Rahmen des 2018 lancierten Ideen-Wettbewerbes „Haus Arcas“, entschied der Stadtrat, dass das künftige „Haus der Chöre“ und „Zapperlot“ in das Haus Arcas einziehen und dieses beleben sollen.
Für die Projektverantwortlichen, d.h. den Stadtrat, stand die Belebung der Altstadt sowie der touristische Nutzen von Anfang an im Vordergrund.
Mit viel medialer Präsenz und Feierlichkeiten wurde das Siegerprojekt „Haus der Chöre“ des Vereins „Singstadt Chur“ erkoren.

Aber – es kommt anders als man denkt! 
Infolge des minimierten Platzangebotes sah sich der Verein Singstadt Chur gezwungen, sich aus dem Konzept „Haus der Chöre“ zurückzuziehen. Dies insbesondere aufgrund der geschrumpften Geschossfläche infolge feuerpolizeilicher Vorgaben sowie der vorgesehenen behindertengerechten Erschliessung infolge der öffentlichen Nutzung. Die zukünftige Gebäudekonzeption sieht, gemäss Medienmitteilung vom 25.06.2020, pro Geschoss einen Veranstaltungsraum mit einer max. Belegung von 100 Personen vor.
Aufgrund der nicht erfüllten Wunschvorstellung des Vereines „Singstadt Chur“ wurde das Projekt Haus der Chöre zur „Totgeburt“ dies notabene trotz Ausrichtung des Projektes auf den Betreiber sowie ohne jegliche Wertschöpfung, d.h. keiner Einnahmen. Um das Haus der Chöre resp. das Haus Arcas ist es in der Zwischenzeit still und leise geworden.

Fragen an den Stadtrat:

  • Wie ist der Stand dieses Projektes?
  • Gibt es einen neuen Betreiber und wenn ja, wen?
  • Beabsichtigt der Stadtrat nun neu eine Wertschöpfung für die Stadt Chur resp. für die Steuer-zahlerinnen und Steuerzahler, wenn ja, wie sieht dies aus?
  • Gibt es eine Nutzungsänderung oder Kostenreduktion infolge eines neuen Betreibers, wenn ja, welche?


Die unterzeichnete Interpellation finden Sie hier.