10.08.2020

Die Begrenzungsinitiative verhindert die Zuwanderung in unsere Sozialversicherungen

Am 27.09.2020 stimmen wir über die Begrenzungsinitiative ab. Was will diese eigentlich? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach und verständlich. Die Begrenzungsinitiative will, dass die Schweiz die Eiwanderung wieder selbständig regelt und die Anzahl Zuwanderer selber bestimmen kann.

In den letzten 13 Jahren sind über 1 Million Personen neu in die Schweiz eingewandert. Dies war möglich, weil aufgrund des Freizügigkeitsabkommens mit der EU alle Bürger der EU in die Schweiz einwandern können, wenn sie dies wollen. Wegen den bedeutend höheren Löhnen und dem damit einhergehenden hohen Lebensstandard in der Schweiz machten viele EU-Bürger/-innen in den letzten Jahren von einer Wohnsitznahme in der Schweiz rege Gebrauch.

Die Gegner der Begrenzungsinitiative behaupten, dass die meisten dieser Zuwanderer hochqualifizierte Fachkräfte seien, die die Schweiz dringend benötige. Verschwiegen wird dabei von den Initiativgegnern, dass, gemäss dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, von 2007 – 2014 lediglich 20 Prozent der Einwanderer Fachkräfte für diese Mangel-Berufsgruppen waren. Tatsächlich war der überwiegende Teil der zugewanderten Arbeitnehmer/-innen für das Baugewerbe, die Hotellerie, die Gastwirtschaft usw., also Berufsgruppen, in denen keinerlei Fachkräftemangel herrscht, und die im Gegenteil in den Arbeitslosenstatistiken regelmässig die ersten Plätze belegen. Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz wird in den nächsten Monaten auch ohne diese Zuwanderer aufgrund der Corona-Krise massiv zunehmen.
Alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die nicht noch mehr Einwanderung in unsere Sozialversicherungen und insbesondere die Arbeitslosenkasse wollen sind gut beraten am 27.09.2020 ein JA in die Urne zu legen.

Walter Hegner
Churer Gemeinderat, Liste 6