08.07.2020

«Ehre, wem Ehre gebührt»

Der Bundesrat rief am 16. März 2020 die ausserordentliche Lage aus. Bereits am 16. April verkündete er die Exit-Strategie aus dem Lockdown und per 19. Juni kehrte die Regierung zur «neuen Normalität» zurück. Für die einen geschah dies alles zu spät, für andere zu früh und einige bewiesen, dass ein Eingreifen des Staates zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt gewesen war.

Wer selbst führt, weiss um die zentnerschwere Last einer solchen Funktion. Der Bundesrat hat seine Führungsverantwortung von Anbeginn der Krise wahrgenommen. Für eine erfolgreiche Führung ist eine profunde laufende Lagebeurteilung ebenso unerlässlich wie das situativ richtige Ableiten von Entscheiden und eine proaktive Kommunikation. Dies alles ist der Landesregierung in hohem Masse geglückt: professionell, besonnen und vernetzt. Stets basierend auf der wissenschaftlichen Task Force und das Volk einbeziehend. Ich entbehre hiermit dem Bundesrat meinen tiefsten Dank und meine hohe Ehrerbietung! Zudem blieben wir dank unserem hervorragenden Gesundheitssystem und Tausenden von Gebeten wiederum vor grösserem Schaden bewahrt, mussten indes zusehen, wie andere Staaten mit voller Härte getroffen wurden. Und was tat die EU? Sie verschlief auch diese Herausforderung und beschäftigte sich mit ihrer kostspieligen, dekadenten Selbsterhaltung.

Am EU-Wirtschaftsgipfel Ende Mai(!) betonte Breton: „Geschwindigkeit ist jetzt wichtig.“ Nach Hause gingen die Wirtschaftsminister mit dem Auftrag, Lösungsmöglichkeiten aufzulisten. Bereits drei Monate vorher hatte unsere Regierung die Pandemie-Abwehr bereits hochgefahren. Die SVP-Bundesräte Maurer und Parmelin sorgten fast über Nacht dafür, dass die Kurzarbeit unverzüglich aktiviert sowie auf 18 Monate verlängert wurde und Kredite bis zu einer halben Million unbürokratisch bei der Bank um die Ecke bezogen werden konnten.

Wie war doch das mit den globalen Problemen, die man nur global in grossen Gebilden lösen kann? Alle Landesgrenzen wurden behände dicht gemacht und geholfen haben wir uns einmal mehr selbst. «Hütet euch, den Zaun zu weit zu stecken», warnte schon Niklaus von Flüe. Und er hätte uns bestimmt auch heute noch unerschrocken vor Rahmenwerken, fremden Richtern sowie Masseneinwanderung und der Aufgabe unserer Schweizer Identität eindringlich gewarnt. Heute tut es nur noch die SVP.

Peter Kamber, SVP Chur
Kandidat SVP für den Gemeinderat der Stadt Chur
Liste 6